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Review: Nokia Lumia 920 im Test

Endlich haben wir es! Mit LTE, starkem Prozessor und einer sehr guten Kamera schickt Nokia das neue Nokia Lumia 920 auf den deutschen Markt. Wir haben für Euch das neue Mega-Smartphone auf Herz und Nieren geprüft, die Review könnt ihr im Folgenden nachlesen:

Das Nokia Lumia 920 ist schon jetzt so beliebt, wie kein anderes Windows Phone zuvor. Im Fokus des Ansturms steht natürlich Microsofts neues Betriebssystem, mit dem Microsoft die große Konkurrenz Android und iOS aus dem Weg räumen will. Neben dem neuen mobilen OS erfreut der Finne außerdem durch kräftige Farben im Design und im Display seine Fans.

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Mit Abmessungen von 130 x 71 x 12 ist das Nokia Lumia 920 ein echter Gigant. Im Vergleich wirkt das HTC One X+, das ebenfalls ein echter Brocken ist, wie ein kleiner Bruder. Auch das verwandte Lumia 900 ist um einiges kleiner. Das riesige Design hat aber auch seinen Preis: Mit einem Gewicht von 188 Gramm ist es schon fast mit einem Tablet zu vergleichen. Selbst das Samsung Galaxy Note 2 ist leichter. Jedoch zählt das Aussehen! So haben die Farben Rot und Gelb dem Lumia 920 riesige Aufmerksamkeit beschert.

Display und Homescreen

Das Display mit 4,5 Zoll und bietet eine Auflösung von 1280 x 768 Pixel. Man erkennt hierbei keine Pixel mehr. Bei einer Pixeldichte von 335 ppi löst der Finne übrigens das iPhone 5 ab. Beim Display-Typ handelt es sich um einen LCD/TFT-Screen. Die Farben und die Helligkeit sind herausragend. Selbst bei starker Umweltbeleuchtung lässt sich noch alles auf dem Display erkennen, es spiegelt nur minimal.

Der Homescreen des Finnen präsentiert sich in der Windows-Phone bekannten kachelartigen Anordnung. Diese Darstellung wirkt sehr schick und lässt sich individuell personalisieren. Beispielsweise können Facebook-Updates, oder einzelne Kontakte als Kachel erstellt werden, die dann schnell zur Verfügung stehen und jederzeit weiter bearbeitet werden können. Die Darstellung der Apps erfolgt nach dem Alphabet geordnet, was zunächst ein wenig verwirrend wirkt, sich aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase normal anfühlt.

CPU, Performance & Co

Als Motor des Nokia Lumia 920 dient ein Qualcomm MSM8960 Snapdragon Dual-Core-Prozessor, der auf 1,5 GHz getaktet ist. Dieser bringt eine flüssige Performance beim Scrollen, sowie schnelles Öffnen der Apps. Nebenbei bootet das Lumia 920 in nur 3-5 Sekunden. Der schnellste Wert, den wir bis jetzt bei einem Smartphone messen konnten.

Der Touchscreen ist sehr empfindlich. Er soll das Bedienen mit normalen Handschuhen ermöglichen. In unserem Test mit Wollhandschuhen hat das ohne Probleme funktioniert. Bei Ski-Handschuhen wirds schon schwieriger, hier musste sehr viel Druck aufgebracht werden - doch es funktioniert. Die Übertragung von Touchscreen auf Display funktioniert sehr schnell. Alle Eingaben werden ohne erkennbare Verzögerung umgesetzt. Das Smartphone wird übrigens entweder über microUSB, oder kabellos durch die mitgelieferte Station geladen.

Kamera: Eine der Besten

Nokia warb schon in vielen Werbespots für die 8,7-Megapixel-Kamera. Diese bietet als erste Smartphone-Kamera einen echten optischen Bildstabilisator. In unserem Test knippste das Lumia 920 sehr gute farbenfrohe Bilder. Selbst bei Dämmerlicht holt die Kamera das Bestmögliche heraus. Erst wenn es fast komplett dunkel ist, benötigt man den starken Blitz. Mit ihm wirken die Bilder wieder gestochen scharf qualitativ hochwertig. Doch vor allem hat uns die Video-Funktion begeistert: Die Kamera nimmt bei Full-HD-Auflösung Videos mit unglaublicher Qualität und Schärfe auf. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen zeichnet sich die starke Kamera aus. Bei schnellen Bewegungen von Personen, wie z.B. beim Sport, schießt der Finne, dank des Bildstabilisators perfekte Bilder ohne zu verschwimmen. Das Fazit der Kamera: Sehr gut.

Zu den wichtigsten Merkmale eines guten Smartphones gehören die Schnittstellen. Dazu biete Nokia ein echtes Arsenal, das seinesgleichen sucht. So können via microUSB-Kabel Daten transportiert und der Akku geladen werden. Die Verknüpfung zum TV-Gerät funktioniert dank des mitgelieferten Adapters ohne Probleme. Neben LTE zeichnet sich das neue Super-Smartphone durch Dual-Channel-HSPA, NFC, Bluetooth und Dualband-WLAN.

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Die Verbindung zweier Geräte über NFC herzustellen ist kinderlicht, Musik hören ist kein Problem. Gute Klänge und eine stabile Verbindung sind ein klares Plus. Kombiniert mit der kostenlosen Streaming-App "Nokia Musik", hat man hier eine immer auf dem aktuellen Stand befindliche "Anlage-on-the-go". Besonders nett hierbei ist, dass man sich die zusammengestellte Mix-Listen von der Musik app zu Hause (über WLAN) runterladen kann um es später ohne Datenverbrauch unterwegs zu benutzen. Hier präsentiert sich das Lumia mit der neuesten Technik. Beim Surfen war unsere Testseite in nur rund zwei Sekunden geöffnet, mit LTE, nach anfänglichen Schwierigkeiten, in nur einer halben Sekunde. Die Einrichtung des WLAN und der LTE-Verbindung ist mit zwei einfachen Steps erledigt.

Akku und Sound

Der Akku des Lumia 920 hält bei vollständiger Aktivierung aller Dienste rund 6 Stunden Dauerspielen durch. Beim Dauertelefonieren erreichte das Smartphone einen neuen Bestwert von knapp acht Stunden. Beim Telefonieren leistet sich das Windows Phone keine Patzer. Der Klang ist rein und auf normalen Niveau. Den Gesprächspartner versteht man meist deutlich und ohne Probleme. Begeistert hat uns der überarbeitete Freisprecher, der im Nokia Lumia 900 noch sehr schepperte, im neuen Lumia 920 genießt man selbst bei sehr lauter Lautstärke perfekten Sound. Die Qualität erinnert an HTCs Beats-Technologie. Der Sound über die Kopfhörer ist ebenfalls auf hohem Niveau.

Fazit

Mit dem neuen Lumia 920 bringt Nokia einen echten Samsung, HTC und iPhone-Killer auf den Markt. Durch die ausgereifte Technik, dem frischen Design, der unschlagbarer Kamera, vielen Funktionen, wie LTE, und dem hochauflösenden Display besetzt das Super-Smartphone zurecht unseren Platz 1 zusammen mit dem Samsung Galaxy Note 2 LTE. Das Lumia 920 ist ab nur 780 Euro zu haben. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist Sehr gut.

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Review: Samsung Galaxy S3 LTE

Samsung bringt mit dem Galaxy S3 LTE eine 4G-Variante des weltweiten Bestsellers, die außer dem neuen Internet-Standard eine höhere Akkulaufzeit und technische Verbesserungen verspricht. Ob das S3 LTE diese Versprechungen halten kann, erfahren Sie in der folgenden Review:

Von außen betrachtet wirkt das S3 LTE genau gleich, wie das herkömmliche Galaxy S3. Lediglich der LTE-Schriftzug auf dem Rücken verrät die Zusatzfunktion. Unter dem Haube findet man neben den obligatorischen Slots für microSD- und microSIM-Karten auch einen Akku mit 2.100 mAh Kapazität. Der Akku hielt in unserem Test rund 6,5 Stunden Dauerstress stand, das ist gerade noch so im Rahmen. Wenn man allerdings bedenkt, dass das iPhone 5 in unserem Test beinah acht Stunden durchhielt, wirkt diese Akkulaufzeit etwas mickrig.

LTE Test

Ausgepackt und Internet an: Mit unserer Vodafone LTE-Flat wählt sich das Galaxy S3 LTE in nur wenigen Sekunden in das Netz ein. Unser Blog ladet sehr schnell: Nur eine Sekunde braucht die ultraschnelle Verbindung um die Seite vollständig anzuzeigen. Das ist unser bisheriger Rekord. Seiten wie Facebook laden sogar in weniger als einer Sekunde. Auch im normalen WLAN- & HSPA-Betrieb erzielte das S3 LTE in unserem Test gute Ergebnisse. Doch es gibt auch negatives: Das UKW-Radio musste, im Samsung Galaxy Note 2 LTE,  der LTE-Schnittstelle weichen

Kamera

Eines der wichtigsten Teile eines Smartphones ist die Foto- und Videoqualität. Deshalb haben wir das S3 LTE unter Extrembedingungen, mit und ohne Tageslicht, getestet. Das Fazit: Das Samsung Galaxy S3 LTE knippst farbgetreue und scharfe Bilder. Und mit scharf meinen wir messerscharf! Samsung hat es geschafft das Beste aus der 8-Megapixel-Kamera herauszuholen. Selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen sind schöne Fotos keine Seltenheit. Lediglich die Video-Funktion bei Dunkelheit lässt zu Wünschen übrig: Wir fanden leider keine Funktion, mit der man den LED-Blitz dauerhaft aktivieren kann.
Fotos ohne Blitz und bei Dunkelheit wirken zum Teil unscharf und verrauscht. Aktiviert man den Blitz, kehrt die gewohnte hohe Bildqualität wieder zurück. Das Gesamtfazit für die Kamera: Gut.

Display

Zunächst muss beim Display erwähnt werden, dass das erste Samsung Galaxy S3 LTE, das im Fachhandel gekauft hatten, schon einen Displaykratzer hatte. Bei der Bestellung von Amazon lief alles glatt: Mehr noch: Wir hatten das Glück noch einen extra hdmi-Adapter geliefert zu bekommen, obwohl dieser eigentlich nicht im Lieferumfang (siehe hier) enthalten ist.

Das Display ist dasselbe wie beim Standard-S3. Ein 4,8-Zoll großes Super-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Dieses AMOLED-Display ist natürlich weniger hochauflösend, als das Retina-Display des iPhones, dennoch liefert es weltklassen Kontrast, Farbraum und Weißpunkt. Selbst bei hoher Sonneneinstrahlung spiegelt es nur minimal und trotz starker Helligkeit außerhalb des Hauses, kann man weiterhin alle Details auf dem Display erkennen. Das ist beim Konkurrenten mit Retina-Display nicht der Fall, da hier die Helligkeit nicht die Stärke wie beim Galaxy S3 LTE erreicht. Das Fazit des Displays: (fast) Sehr gut.

CPU und Performance

Als CPU stehen dem Samsung Galaxy S3 LTE vier Kerne zur Verfügung. Die Quadcore-CPU kommt übrigens auch beim Standard S3 zum Einsatz, es hat sich hier also nichts verändert. Jeder der vier Kerne taktet mit 1,4 GHz, außerdem bietet Samsung jetzt zwei statt einem GByte Arbeitsspeicher. Das verspricht schnellere App-Ausführungen und eine höhere Browser-Schnelligkeit, sowie weniger Ruckeln beim Scrollen oder navigieren im Browser. Als Betriebssystem steht anders als beim S3 ohne LTE Android 4.1 Jelly Bean zur Verfügung. Das Update bringt im direkten Vergleich eine verbesserte Performance der Highspeed-Kamera. Zudem öffnen sich Kontakte, SMS und Browser nun auch verzögerungsfrei.

Ansonsten hat sich mit 4.1 Jelly Bean in der Optik nichts verändert. Die Koreaner haben wieder die hauseigene Benutzeroberfläche TouchWiz über das Betriebssystem gelegt, die sich nicht von jener auf dem S3 unterscheidet. Sowohl optisch als auch vom Funktionsumfang her sind beide Geräte identisch. Sehr schön: Bild-in-Bild, SmartStay und Co. sind an Bord, aber keine neuen Funktionen.

Telefonie und Sprachqualität

Ein Manko des Galaxy S3 LTE ist, dass sich das LTE bei jedem neuen Gespräch selbst abschaltet. Das heißt laufende Downloads werden abgebrochen und können, außer bei Apps, nicht an der selben Stelle weitergeführt werden.  Die eigentliche Telefonie hat uns aber trotzdem überzeugt. Es gab in unserem Test keinerlei Störgeräusche, der Klang ist sehr klar, verständlich und lässt sich in der Lautstärke beliebig anpassen. Das Fazit der Telefonfunktion: Sehr Gut.

Resumée und Empfehlung

Das Samsung Galaxy S3 LTE für nur 600 Euro ist ohne Frage ein echtes Schmuckstück. Es passt sich perfekt an den Nutzer an und bietet viele Funktionen, die anderen Smartphones fehlen. Durch den LTE-Zusatz sind auch hochauflösende Fotos und Videos beim Up- und Download kein Problem mehr. Zudem stürzt das Internet im Gegensatz zum WLAN nie ab. Selbst im Wald, zwischen hohen Bäumen und in Räumen, in denen herkömmliche Systeme versagen, zeichnet sich das LTE des S3 aus. Dank diverser LTE-Prepaid-Verträgen ist auch die Angebotsvielfalt für LTE-Nutzer gestiegen.
Alles in Allem lässt sich also sagen, wer das aktuell beste Smartphone sucht, der liegt beim Samsung Galaxy S3 LTE nicht falsch. Ein Kauf des Smartphones lohnt sich definitiv, sowohl für Internetjunkies, als auch für den einzelnen, der nur ab und an das Internet nutzt.

Wenn du noch nach dem besten und billigsten Angebot suchst, wir haben Ihn hier für dich. Wir würden uns außerdem freuen, wenn du uns deine Erfahrungen mit dem S3 oder dem S3 LTE lieferst. Hast du dieselben Erfahrungen gemacht wie wir, oder unterscheiden sich deine komplett?

Mit einem Kauf über diesen Link unterstützt du gefährdet Nashörner mit 5 Euro ohne Zusatzkosten für dich. Vielen Dank für deine Unterstützung.

Test: Samsung Galxy Note 2 LTE

Soso, mit Highspeed ins Internet? Wir haben für Euch das neue Samsung Galxy Note 2 LTE getestet. Was bringen die drei Buchstaben und wo unterscheiden sich die beiden Smartphone-Giganten? Die Antworten zu diesen Fragen und mehr findest du im folgenden Review.

Die erste Frage, die man sich stellt, wenn man das Note 2 oder das Note 2 LTE in der Hand hält ist: "Ist das noch ein Smartphone oder schon ein Tablet?". Diese Frage ist berechtigt, denn die schiere Größte des Note 2 LTE ist der Wahnsinn. Die Abmessungen betragen 151 x 81 x 10 Millimeter. Es ist also wirklich groß! Wie beim Schwestermodell ohne LTE schmückt ein 5,5-Zoll großer Super-AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel die Vorderseite. Wiegen tut das Teil nur rund 181 Gramm. Das hört sich erstmal schwer an, allerdings dadurch, dass es sich so gut in der Hand hält, ist das Gewicht überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich zum Samsung Galaxy S3, das nur 133 Gramm wiegt, ist das Note 2 sogar im Vorteil. Dadurch dass es so groß gebaut ist, liegt es sehr angenehm und angepasst in der Hand, sodass längeres Heben überhaupt kein Problem darstellt.

Display und Touchscreen

Das 5,5-Zoll-Display ist von einem Mulit-Touch-Touchscreen überzogen, dieser Touchscreen ist durch Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt. Das beweist auch der Praxistest. Dafür haben wir uns etwas besonderes ausgedacht: Wir zogen mit dem Note 2 LTE mehrmals fest über einen ,mit Kiesel bedeckten, Weg. Bis auf einen Kratzer am Gehäuse hat das Smartphone keinen Schaden genommen. Schon gar nicht der Touchscreen. Die Auflösung des Displays beträgt den HD Ready-Standard (1.280 x 720), sodass Filme und Fotos, gar winzige Details auf Websiten, sehr scharf und klar dargestellt werden. Doch obwohl andere Geräte wie das Sony Xperia T, das iPhone 5 und das LG Optimus 4X HD höhere Werte als das Note 2 LTE liefern, wirkt das Display dank der prächtigen Farben trotzdem wie eine eins. Ein kleines Problem äußert sich im Tageslicht. Hier stören leichte Spiegelungen das Smartphone-Vergnügen. Dieses Problem findet man allerdings bei allen Smartphones.

CPU und Akku

Das Note 2 LTE ist dank eines 1,6 GHz getakteten Quadcore-CPU, satten 2 GByte Arbeitsspeicher und Android 4.1 Jelly Bean ein echtes Kraftpaket. Das merkt der User vor allem bei aufwändigen Apps, die sich zumal sehr schnell öffnen, aber auch ohne Verzögerung spielen, bzw bearbeiten lassen. Der Touchscreen reagierte in unserem Test extrem schnell auf Eingaben mit dem Finger oder mit dem Stift. Wer übrigens Angst hat, dass nur der Stift ein gutes Touch-Ergebnis liefert, den können wir beruhigen. Eigentlich ist der Stift überflüssig, solange man keinen Shrek-Finger hat, kann man den Stift schön in der Buxe lassen. Lediglich beim Schreiben von SMS oder kurzen Aufsätzen, hat sich der Stift bewährt. Ich (Chris) habe die letzten beiden Absätze per Stift geschrieben. Der Akku hält bei voller Auslastung und vollem Betrieb knapp 9 Stunden. Im Vergleich zu manchen Tablets ist das ein Spitzenwert.

Kamera

Das Samsung Galaxy Note 2 LTE verfügt wie das "normale" Note 2 über eine 8 Megapixel starke Kamera. Diese wird mit einem Bildstabilisator und Full-HD-Videos aufgewertet. Bei Tageslicht knippst man mit dem Note 2 (fast) perfekte Bilder mit  einem hohen Kontrast, realistischen Farben und einer sehr guten Schärfe. Auch bei Kunstlicht werden die Bilder schön scharf, auch den von anderen oft erwähnten Gelbstich bei Kunstlicht konnten wir nicht bestätigen. Erst bei Dämmerlicht und ohne Blitz gibt's Probleme mit Schärfe und Rauschen. Sobald der LED-Blitz jedoch eingestellt ist, bekommt man sehr gute, fast wie bei Tageslicht ausgeleuchtete, scharfe Bilder.

Schnittstellen

Das Note 2 LTE besitzt am Rand eine micro-USB-Schnittstelle, über die sich sogar HD-Filme auf den Fernseher oder PC live übertragen lassen. Dabei beträgt die Übertragungsrate für 100 Mbit rund 8,5 Sekunden. Ein für USB 2.0 extrem guter Wert. Das beim Note 2 ohne LTE verfügbare UKW-Radio musste der 4G-Schnittstelle weichen. Allerdings kann man per App ohne Probleme übers Internet den Lieblingsradiosender empfangen. Die heruntergeladenen KB und MB sind dabei so gering, dass es sich eigentlich nicht auf eine, falls vorhandene, Internet-Flat auswirkt. Das beste Netz und den besten Empfang lieferte bei uns übrigens Vodafone. Selbst bei Unwetter und im Wald hatten wir starken Empfang.

Lautsprecher mittelmäßig

Beim Telefonieren überzeugt das Note ebenfalls. Kein Rauschen, kein Piepsen, alles astrein. Wäre da nicht der Freisprecher. Sobald man das Gespräch auf Lautsprecher stellt, wirken die Geräusche und Stimmen sofort dumpfer und man vernimmt ein leichtes Rauschen. Warum das so ist konnte uns der Samsung-Support nicht erklären. Das Musikhören mit den Kopfhörern ist dagegen wieder ein echter Genuss. Die Qualität erinnert an das HTC One X+ mit Beats Audio.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar - Irre Zusatzfunktion für wenig Aufpreis

Der Preis für knapp 680 Euro ist zwar etwas happig, allerdings bekommt man dafür auch viel geboten. Und für nur 60 Euro Aufschlag, im Vergleich zum Note 2 ohne LTE, bekommt man eine extrem schnelle Internetverbindung, die sich schnell einwählt und in unserem Test eine hohe Downloadrate erzielt. Vodafone bietet für das Note 2 eine spezielle Flat, die sich für uns im Vergleich zu Prepaid und Telekom gelohnt hat. Insgesamt bietet das Note 2 LTE einen gigantischen Display mit irrer Auflösung, ein klasse Betriebssystem, eine sehr starke CPU, eine gute Akkulaufzeit, eine überzeugende Kamera, die sich am oberen Ende der Smartphone-Kameras befindet und Top in-Ear-Sound. Lediglich am Lautsprecher und evtl. am Preis muss man Abstriche machen. Wem LTE doch zu viel ist, dem kann man absolut das herkömmliche Note 2 für 600 Euro empfehlen. Dieses bietet alle Funktionen plus UKW-Radio, nur kein LTE, wie beim Samsung Galaxy Note 2 LTE für 690 Euro.

Wenn du noch den besten Preis für das Samsung Galaxy Note 2 LTE suchst, den findest du hier. Du unterstützt außerdem bei den Kauf über diesen Link unsere Arbeit von Reviews und den Service, den du auf unserem Blog findest. Dadurch schaffen wir es Dir hochqualitativen Content zu allen möglichen technischen Produkten zu liefern. Vielen Dank für deine Unterstützung.
[Fotos: Samsung]

Review: Amazon Kindle Fire HD - Bewertung

Lange haben wir darauf gewartet und nun halten wir es endlich in den Händen. Das Amazon Kindle Fire HD. Das Fire HD kommt für rund 200 Euro mit einem 7-Zoll-HD-Display, 16 GByte Speicher und einer angepassten Android-Version mit WLAN. Was taugt das Kaufhaus-Tablet?

Mit dem neuen Kindle Fire HD hat sich Amazon entschieden auf dem Markt der großen Tablet-Hersteller, wie Apple oder Samsung mitzuspielen. Jedoch gibt es noch einige Unterschiede. So basiert das Betriebssystem beispielsweise auf Android 4, doch hat sich Amazon daran etwas zu schaffen gemacht und einige Änderungen vorgenommen. Die Folge: Es gibt keinen Zugang zum Google Play Store, das heißt keine Google Apps. Es fehlen deshalb Apps wie Google Maps, die sich aber einfach durch andere Apps ersetzen lassen.

Wer sich jetzt wegen den Apps schon sorgen macht, den können wir beruhigen: Statt Google Play kommt der eigene Amazon-App-Shop zum Einsatz, der ähnlich dem Google-Playstore aufgebaut ist. Dabei bietet der Kindle Fire HD exzellente Anbindungen an die Amazon-Dienste für E-Books, Filme & Videos (über Lovefilm) und Musik (über den MP3-Download-Dienst). Mehr Infos zu den Apps finden Sie unten.

Display - ohne Spiegelungen

Der Display ist einer der wichtigsten Teile eines Tablet-PCs. Durch ihn wird oft die Qualität des kompletten Tablets bestimmt. Deshalb haben wir den HD-Display auf Herz und Nieren geprüft: Das 7-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Den Zusatz HD hat sich das Tablet redlich verdient. Filme, wie Transformers, lassen sich bequem und in höchster Qualität abspielen. Und was noch besser ist: Wer gerne außer Haus Videos schaut, der muss oft mit nervigen Spiegelungen leben. Dieses Problem hat Amazon erfolgreich beseitigt. Auch bei höchster Sonneneinstrahlung wirken die Farben immer noch sehr hell und lebendig. Neben dieser netten Funktion ist uns außerdem aufgefallen, wie (fast) perfekt die Farben im Vergleich zum Samsung- und Apple-Tablet wirken. Auch ein Vergleich zu dem Retina-Display des iPads lässt sich machen. Der einzig erkennbare Unterschied liegt bei der Auflösung. Die Farben sind knackig. Deshalb liegt unsere Display-Wertung bei 2,0.

Performance

Natürlich kann man für 200 Euro keinen Apple-Prozessor erwarten, dennoch gibt der OMAP 4460 von Texas Instruments mächtig Gas. Dieser Prozessor ist bei zwei Kernen auf 1,2 GHz getaktet. Die Grafik übernimmt der PowerVR SGX540 mit einem Kerntakt von 384 MHz. Desweiteren verfügt das Kindle Fire HD über einen 1 GB-Arbeitsspeicher. Soweit zu den Daten, doch wie sieht's im Praxistest aus?

Wer nach ruckelnden Videos, Filmen und ruckelndem Scrollen sucht, der ist beim Fire HD an der falschen Adresse. Das Tablet reagiert enorm schnell und alle Funktionen werden sehr schnell ausgeführt. So öffnen sich Apps und Bücher extrem schnell auf Fingerdruck und laufen flüssig ohne langes Laden oder Ruckeln. Besonders die Apps haben uns überrascht. Trotz des schwach-wirkenden CPU und Grafikeinheit, lassen sich alle Apps ruckelfrei und schnell ladend genießen.

WLAN

Das WLan des Kindle Fire HD ist wirklich sehr schnell und leistungsstark. In unserem Test hatten wir hervorragenden Empfang, selbst in Räumen, wo wir mit anderen SmartPhones oder Tablets überhaupt keinen Empfang hatte. Mit nur drei Klicks ist das WLAN eingerichtet, es lässt sich sehr leicht bedienen.

Lesen mit dem eBook Reader

Für viele ist das Fire HD in erster Linie ein Lesegerät mit netten Zusatzfunktionen. Deshalb haben wir uns einige Bücher zugelegt und das Lesen getestet. Zunächst einmal ist anzumerken, dass egal, was man bei Amazon gekauft oder abonniert hat: Es steht einem sofort auf dem Kindle Fire HD zur Verfügung. Die Bücher müssen nur noch angeklickt werden und schon werden sie dank des schnellen WLAN heruntergeladen. Für eBooks und Filme gilt dasselbe.

Die eBooks öffnen sich mit minimaler Verzögerung und wenn der fleißige Leser schon einmal angefangen hat zu gelesen, landet er an der Stelle an der er zuvor abgebrochen hat. Diese tolle Funktion erspart einem nerviges Suchen, wie beim iPad. Der Kindle Fire HD besitzt außerdem ein fürs Lesen optimiertes Display, eine deutlich höhere Akkulebensdauer und liegt vor allem auch deutlich leichter in der Hand als die Konkurrenten. Das macht sich vor allem nach langem Lesen bemerkbar. Das Halten in der Hand ist selbst nach langem Lesen kein Problem.

Inhalte

Wer nicht nur auf Amazon angewiesen sein möchte, der kann seine Inhalte auch anders auf sein Fire HD bekommen. Das funktioniert entweder durch Bluetooth, Micro-HDMI-Anschluss, Micro-USB-Anschluss oder bequem über die Amazon Cloud.

Musik

Die Lautsprecher des Fire HD sind sehr gut gebaut, unterwegs hört man mit Kopfhörern, und mit BlueTooth ist das ganze gleich noch ein ganz anderes Kaliber. Man kann sich außerdem eine Radio App installieren und kurzerhand seinen eigenen Lieblingsradiosender hören, oder aber die bei Amazon gekauften Alben via Kindle Fire HD abspielen. Die Lautsprecher sind sehr laut und bei hohen Tönen haben wir kein Scheppern festgestellt, das was beispielsweise beim iPad der Fall.

Apps

Apps sind auf Tablet PCs und Smartphones DAS zentrale Element. Der Amazon App Store ist hier zwar noch nicht so gut ausgestattet, wie der Google Play Store oder gar die Apple Konkurrenz, doch bietet er schon hunderttausende Apps und es werden stetig mehr. Das Angebot ähnelt sehr dem des Play Store, lediglich die Anzahl der Apps unterscheidet sich. Doch das ist auch kein Problem, durch Tools, wie Android-to-Kindle lassen sich einige Apps einfach konvertieren. Wenn sie Amazon-fremde-Apps installieren möchten folgen Sie der folgenden Anleitung:
  1. Unter "Gerät" die "Installation von Anwendungen" zulassen.
  2. Anschließend gehen Sie auf die Seite eines Android Marktes z.B. Android Pit und laden Sie das App Center dort herunter (einfach Android Pit App Center googlen).
  3. Dann installiert man die App, geht beim Kindle Fire ins App Menue und lässt sich die Apps vom eigenen Gerät anzeigen, startet das App Center und kann nun problemlos jede App die man haben möchte installieren.

Fazit

Wer nach einer günstigen Alternative zu iPad und Co sucht, aber keine Abstriche in Sachen Filme, Musik, Fotos und Apps machen möchte, der sollte sich für das Amazon Kindle Fire HD entscheiden. Es bietet alle Funktionen, die die Großen auch bieten, außerdem ist das Lesen um einiges einfacher dank des ausgereiften Displays. Vor allem der unglaubliche Preis für nur 200 Euro macht das Tablet sehr attraktiv. Man sollte sich lediglich noch zwischen der 16 GB und 32 GB Version entscheiden. Dabei sollte sich wer gerne Filme schaut für die 32 GB Version entscheiden, wer nur Musik, Bücher und Apps benutzt, dem reichen 16 GB locker aus. Vor allem Bücher betragen meist nur 2-3 MB, eine extrem niedrige Speicherkapazität.

Suchen Sie nach dem besten Preis für das Fire HD? Wir haben Ihn für Sie gesucht - und gefunden. Kindle Fire HD